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Hochdruckbehälter für Trinkwasser

Aus Heilbronner Leitungen fließt eine Mischung aus eigenem Brunnen- und Quellwasser sowie mehrheitlich Bodenseewasser, das in die Heilbronner Versorgung eingespeist wird.

HOCHDRUCKWASSERBEHÄLTER AM WARTBERG (GRUNDRISS)

Hochdruckwasserbehälter am Wartberg (Grundriss)

 

  • Fassungsvermögen: 1.900 Kubikmeter Wasser
  • Wasserspiegel: 278,70 Meter über Normalnull
  • Behältersohle: 274,80 Meter über NN
  • Höchster Versorgungspunkt: 241 Meter über NN
  • Tiefstes Versorgungsgebiet: 167 Meter über NN
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Hochbehälter am Wartberg

Durch die weitere Ausdehnung der Stadt genügte ein alter Wasserhochbehälter auf 208 Metern Höhe nicht mehr zur Versorgung von höher gelegenen Gebieten. Deshalb wurde 1924/25 ein neuer Hochbehälter am Steilhang des Wartbergs auf etwa 275 Meter Höhe errichtet und 1926 eingeweiht. Dieser erhielt zwei Kammern mit einer maximalen Füllmenge von jeweils 1.000 Kubikmetern. Die Geländetopografie ließ nicht zu, den Behälter vollständig in den Berg zu graben. Zum Schutz vor Sonneneinstrahlung erhielt er einen arkadenartigen Vorbau.

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Moderne Wasserversorgung

Die Stadtwerke Heilbronn GmbH liefert pro Jahr über sieben Millionen Kubikmeter Wasser in reinster Qualität an die Bürgerinnen und Bürger in Heilbronn und der Gemeinde Nordheim. Der größte Teil des Wassers kommt dabei aus dem Bodensee, etwa 15 Prozent werden aus eigenen Brunnen und Quellen gespeist. In Heilbronn und weiteren 16 Städten und Gemeinden in der Region sorgt die Heilbronner Versorgungs GmbH (HNVG) im Auftrag der Kommunen für die sichere und zuverlässige Versorgung mit Wasser. Die HNVG betreibt etwa 1.200 Kilometer Wasserleitungen, 70 Wasserbehälter, 80 Pumpwerke und Wasserstationen und ein eigenes akkreditiertes Trinkwasserlabor.

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Heilbronner Trinkwasser

Trinkwasser enthält je nach Herkunft (Oberflächen-, Grund- oder Quellwasser) unterschiedliche Mengen der beiden Mineralstoffe Calcium und Magnesium. Ihr Gehalt bestimmt die Härte des Wassers. In Heilbronn liegen – je nach Straße – die Härtegrade zwischen 9 und 18. Je mehr Calcium- und Magnesiumverbindungen gelöst sind, desto „ härter“ ist das Wasser. Der hohe Anteil an Magnesium und Calcium kommt von der Gesteinsschicht Gipskeuper, in der sich die meisten der Heilbronner Trinkwasserbrunnen befinden. Weicher wird das Heilbronner Wasser durch Beimischung des weicheren Wassers vom Bodensee. Mit je nach Straße fünf bis 22 Milligramm pro Liter liegen die Nitratwerte deutlich unter den gesetzlichen Höchstwerten. Der Natriumgehalt im Leitungswasser entspricht in etwa dem natriumarmen Wasser im Handel.